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Juni 2006: Alternative Antriebsenergien noch wenig in den Köpfen der Konsumenten verankert

Juni 2006: Alternative Antriebsenergien noch wenig in den Köpfen der Konsumenten verankert

Wie die Ergebnisse einer Studie zum Thema „Motoren der Zukunft“ des Marktforschungs- und Beratungsinstitutes Spiegel Institut Mannheim zeigen, ziehen momentan 14 Prozent der Männer und zehn Prozent der Frauen beim Autokauf alternative Antriebsenergien in Erwägung. Im Rahmen der Studienreihe „Mensch und Auto“ wurden insgesamt 975 Autofahrer und Autofahrerinnen im Alter von 18 bis 84 Jahren nach ihrer Einstellung zu alternativen Antriebsenergien bei Autos gefragt. (Siehe Grafik 1)
Mit Erdgas betriebene Fahrzeuge liegen – aufgrund von Kostenersparnissen und des mittlerweile gut ausgebauten Erdgas-Tankstellennetzes – bei der Erwägung mit 60 Prozent weit vorne. Hybridmotoren, in der Regel eine Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor, und nachwachsende Rohstoffe wie Biodiesel sind mit 19 und 18 Prozent noch abgeschlagen.
33 Prozent der männlichen Befragten halten den Hybridantrieb für die zukunftsfähigste Antriebsart, gefolgt von Elektromotoren mit Brennstoffzelle (29 Prozent) sowie Motoren, die mit Kraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen angetrieben werden (17 Prozent). Frauen dagegen würden in Zukunft am stärksten auf nachwachsende Rohstoffe setzen (36 Prozent). Der Hybridantrieb folgt mit 25 Prozent auf Platz zwei. (Siehe Grafik 2)
„Dass Männer den Hybridantrieb bevorzugen, kann an deren größerem Interesse am Thema Auto liegen. Die meisten Autofahrer wissen, dass viele Hersteller bereits Hyb-rid-Antriebe entwickeln und einige bereits als Serienmodelle erhältlich sind, wie beispielsweise der Toyota Prius.“, kommentierte Uta Spiegel, geschäftsführende Gesellschafterin des Spiegel Institut Mannheim, die Studienergebnisse.